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Implantologie in der Zahnmedizin
eingestellt am 02.03.2010 von Jutta Ulbrich
Implantate versprechen eine enorme Verbesserung der Lebensqualität. Sie bieten das Gefühl des natürlichen Zahnes. Fehlende Zähne durch Implantate zu ersetzen, hat sich als medizinisch beste Lösung durchgesetzt. Die Implantate sind fest im Knochen verankert und wachsen im Knochen fest, sodass ein Implantat getragener Zahnersatz ist. Mit seinem stabilen Halt ist er herkömmlichem, herausnehmbarem Zahnersatz weit überlegen und lässt eine deutlich höhere Kaufähigkeit erwarten. Der vorzeitige Knochenschwund aus den zahnlosen Kieferbereichen wird unterbunden. Das oft dadurch notwendige Beschleifen von gesunden und natürlichen Zähnen für Kronen oder auch Brücken kann unterbleiben. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie sich nie an Ihren Zahnersatz gewöhnen werden, wenn Sie auch nur einen einzelnen Zahn verloren haben.

Dabei ist es unwichtig, dass Sie schon seit einigen Jahren damit leben oder dass die Situation für Sie neu ist. Jetzt gibt es eine wirkliche Alternative, Ihr Zahnarzt kann Ihnen mit künstlichen Zahnwurzeln aus Titan einen Ersatz für fehlende Zähne anbieten, welcher so aussieht, sich so anfühlt und auch wie natürliche Zähne funktioniert. Daher sind Zahnimplantate für Sie ein Weg zu neuem Wohlbefinden und Selbstvertrauen. Zahnimplantate bieten der künstlichen Zahnkrone sicheren Halt und verwachsen mit dem Kieferknochen. Vor über 35 Jahren wurde das Konzept von Prof. Per Ingvar Branemark, einem schwedischen Wissenschaftler entwickelt. Mit dieser neuartigen Forschung öffnete er die Tür zu einem Leben mit gesteigertem Selbstbewusstsein und mit neuer Lebensqualität für Tausende von Menschen, welche unter dem Verlust von Zähnen leiden.

Möchte man seine verlorenen Zähne durch Zahnimplantate ersetzen, dann benötigt man genug Zeit und Geduld. Bei einem persönlichen und ausführlichen Gespräch erfährt der Zahnarzt zunächst die Krankengeschichte des Patienten. Eine gründliche Untersuchung ist unabdinglich und zusätzlich benötigt der Zahnarzt noch Röntgenaufnahmen und eventuell noch eine computertomografische Röntgenaufnahme des Kiefers. Als Abschluss erstellt Ihnen Ihr Zahnarzt eine individuelle Planung der Implantation und berät Sie über die prothetische Versorgung und die Pflege der Implantate. Der Zahnarzt erstellt einen individuellen Therapieplan, wenn eine Implantatversorgung möglich ist. Die verschiedenen Varianten der Versorgung, müssen alle besprochen werden.

Die Zahl der Implantate richtet sich danach, ob ein fest sitzender oder ein herausnehmbarer Zahnersatz geplant ist. Wichtig ist auch die individuelle Qualität und die Quantität des Kieferknochens und die zu erwartende Belastung. Vor Beginn der Behandlung muss der Zahnarzt zunächst die kariösen Zähne, die Zahnbett- und Zahnfleischerkrankungen behandeln, um die Erfolgsaussicht, mit einem gut sanierten und gepflegten Gebiss, einer Implantation zu erhöhen. Da die eigentliche Implantation in der Regel ambulant erfolgt, genügt in den meisten Fällen eine örtliche Betäubung. Bei umfangreicheren und längeren Eingriffen ist es sinnvoll, wenn die Patienten eine Begleitperson dabei haben, da mitunter eine so genannte Analgosedierung oder eine Vollnarkose angewandt wird. Mit einem Schnitt über dem Kieferknochen, öffnet der Zahnarzt die Schleimhaut bei dem Eingriff und bereitet den Knochen mit Spezialbohrern für die Aufnahme der neuen Implantate vor.

Vom ersten Schnitt bis zu dem Vernähen der Wunde beim Verankern eines Implantates, vergeht selten mehr als eine ganze Stunde. Nach dem Eingriff sollten die Patienten das Wundgebiet kühlen. Es kann zu Schwellungen und auch zu Blutergüssen kommen, welche zwei bis ungefähr drei Tage anhalten, je nach persönlicher Veranlagung, in Ausnahmen auch bis zu einer Woche. Nach acht bis maximal zehn Tagen werden die Fäden entfernt. Vor dem Eingriff werden dem Patienten die Risiken und Operationsfolgen individuell erläutert. Sie gleichen denen einer operativen Zahnentfernung. Im Seitenzahnbereich des Unterkiefers kann es in Einzelfällen zu einer Irritation des Nervs kommen, welcher die Unterlippe und das Kinn versorgt. Die Betroffenen spüren mitunter, je nach Schwere der Beeinträchtigung, ein Taubheitsgefühl, welches unterschiedlich lange anhält.




 
Autor:
Jutta Ulbrich
84174 Eching

Telefon: 08709-943688
 
 
         

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